Stillleben mit Tasche

von    geschrieben in 
15/01/2020

Acryl, 60 x 80 cm (Ausschnitt), 2012

50. Geburtstag im Jahr 2011 – Sinnkrise? Nein, aber die Frage, was fängt man in den restlichen 50 Jahren sinnvoll an?
Vielleicht sollte man das tun, woran man am meisten Spass hat. Oder am besten kann? Also kreativ bleiben. Aber neben der Arbeit in Werbeagenturen und Verlagen auch in der Freizeit weiter vor dem Computer-Bildschirm sitzen, bis die Augen wahlweise ex- oder implodieren? Oder wie in alten Schul- und Studienzeiten hin und wieder mal ein Bildchen malen.
Das hat schon in der Schulzeit am Laurentianum in Warendorf hervorragend geklappt und selbst im Studium mit Schwerpunkt Illustration war noch Handarbeit gefragt. Anmerkung: Bis zum Fachhochschul-Abschluss 1987 waren keine Computer im Fachbereich vorhanden – von vereinzelten, monströsen Titelsatzgeräten und Satzmaschinen etc. mal abgesehen. Gute alte Zeit.
Also MALEN! Wo? In der Wohnung. Womit? Öl, Druckgrafik, Acryl oder Aquarell? Öl stinkt und das Terpentin auch. Die Druckgrafik hat das gleiche Problem. Acrylfarben – wasserlöslich und geruchsfrei. Leider nicht ganz so „geschmeidig“ und „farbecht“ wie Ölfarben, aber immerhin auszuprobieren. Aquarell ist spontan und entspricht somit nicht meiner Pingel-Arbeitsweise.
Also: Acryl-Farben kaufen, Leinwand aufstellen und ausprobieren. Das Stilleben mit Obst, Keksen und Wasserflasche ist die zweite Arbeit mit Acrylfarben nach dem Restart.

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